Search-Retargeting – Holt mehr aus Euren Kampagnen raus!
“Ich glaube, kreative Werbung macht allen mehr Freude. Denen, die sie entwickeln. Denen, die sie sehen. Und denen, die sie bezahlen” (Markus Ruf, Texter).
Searchmarketing – welcher Online Marketer kennt es nicht? Seit Google & Co uns mit dieser Art zu werben bereichert haben, hat sich dieses Element des Onlinemarketings stark gefestigt und ist wohl auch so schnell nicht mehr wegzudenken.
Ein etwas jüngerer Begriff ist da schon das Re-Targeting – durch taggen des Users mit Cookies auf meiner Website schalte ich dementsprechend auf den User zugeschnittene Werbemittel auf meinen Partnernetzwerken. Richtig eingesetzt kann dies hervorragend zum Branden und zum “Conversion generieren” genutzt werden.
Ein “Nachteil” von Re-Targeting kann aber unter anderem sein, dass meine markierte Zielgruppe zu klein ist – soll konkreter heißen, dass ich auf der Seite wo ich meine User markiere wenig Traffic habe um eine passable Reichweite zu erreichen.
Google gibt vor, dass es mit 500 markierten Usern “sinnvoll” ist – ganz ehrlich, eine zusätzliche “0″ wäre wohl angebracht. Man stelle sich vor, dass 500 User (ich gehe jetzt mal vom Extremfall aus) tagtäglich MEINE Banner ausgeliefert bekommt (Beispielhaftes Frequency Capping von 4). Ich glaube ihr werdet mir zustimmen, dass eine Sättigung innerhalb kürzester Zeit eintreten wird, und dies sogar einen negativen Effekt auf das Unternehmen haben kann / wird.
Also was tun wir?
Ganz einfach- wir kombinieren Searchmarketing mit Re-Targeting und erhalten das schöne Search Re-Targeting!
Neben dem Problem der geringen Anzahl der getaggten User eröffnet uns dies auch noch weitere schöne Vorteile.
Konkret an einem Beispiel sieht das dann so aus:
- ein noch unmarkierter User sucht bei Google nach “Jalapeno Samen”
- bei den nun aufscheinenden paid Ad´s klickt er und befindet sich auf meiner Website wo ich auch “Jalapeno Samen” verkaufe (wir rufen uns in Erinnerung, dass er ohne Google Ad´s die Seite wahrscheinlich nicht besucht hätte)
- nun sieht sich der User auf der Website um, findet vielleicht auch etwas interessantes, entscheidet sich aber warum auch immer dazu nichts zu kaufen (Usability schließe ich als Faktor jetzt mal aus…)
Hier machen wir einen kurzen Stopp um zu resümieren was hier nun alles passiert ist und was wir davon haben:
Durch die Google Suche kommt der User auf meine Website und bekommt dort schon mal ganz gemütlich eine Markierung verpasst. Dies bedeutet 1.ens) ich habe einen weiteren User für meine Re-Targeting Kampagne gewonnen und 2.ens) einen großen Vorteil gegenüber normal getaggten Kunden erlangt – Warum?
Durch die Erreichung meiner Website über die 2 eingegebenen Keywords “Jalapeno Samen” hat der User bereits dezidiertes Interesse an meinem Produkt, und durch den Klick auf die Anzeigen zudem auch noch an meiner Website gezeigt. Diese Faktor ist bei normalen Re-Targeting nicht immer gegeben, weiß ich ja nicht ob der User auf meiner Website alle Seiten mit demselben Interesse beachtet hat.
Gehen wir nun mit dem Beispiel weiter:
- Der über “Search-Re-Targeting” markierte User surft am nächsten Tag auf affinen Werbenetzwerken und ist heute dazu entschlossen “Jalapeno Samen” zu kaufen
- Und siehe da – ein Banner von meiner Website mit meinem “Jalapeno Samen” Angebot sticht dem interessiertem User ins Auge
- er klickt …
- er kauft…
- er ist um ein Säckchen Jalapeno Samen (und wir um eine Conversion) reicher!
Das Ganze nennt man dann ganz cool und hochklingend (wie im Marketing üblich) ex-Post Angebot.
Richtig eingesetzt kann dies hervorragende Auswirkungen auf meine gesamte Kampagne haben, (geringe Zusatzkosten und Steigerung der CTR und Conversion) und Spaß an der Kombination von Searchmarketing und Re-Targeting gibt´s gratis dazu
Als kleiner Nachsatz sei hier noch zu erwähnen, dass ich mächtige AdServer Instrumente außer Acht gelassen habe, denn mit diesen Tools kann ich noch ganz andere Sachen anstellen (welche ich in einem anderem Post vorstellen werde) , allerdings ist dies auch mit höheren Kosten verbunden und rentiert sich eher bei Großkunden.
Viel Spaß beim Umsetzen – für Fragen oder Anregungen stehe ich jederzeit bereit
SG
Tschisma (Raphael)
Facebook´s PR-Kampagne gegen Google aufgedeckt
Kein Tag an dem nicht irgendwer versucht irgendjemanden schlecht zu machen … im Prinzip ja nichts Neues, gehört es ja heutzutage anscheinend schon zum “guten Ton” sich gegenseitig mit Dreck zu bewerfen um sich selbst in ein etwas Besseres Licht zu stellen.
Auch nichts Neues ist, dass solche Kampagnen nur zu gerne a) keinen Menschen interessieren, b) ungläubig wirken oder c) voll nach hinten losgehen!
In diesem Fall war es der Social Network Gigant Facebook, der versuchte (Facebook wählte nämlich Option c ) mittels einer verdeckten Kampagne Google´s Reputation maßgeblich zu verringern.
Nach dem Lesen der Überschrift “Facebook führte Kampagne gegen Google” dachte ich mir auch noch nichst allzuschlimmes, bis ich dann zu dem Teil kam weswegen Facebook versuchte Google anzuschwärzen – aufgrund angeblicher “Datenschutzprobleme” … und sowas kommt von Facebook, das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen!
Die Begründung im Detail lautet:
Facebook sei besorgt über den Datenschutz bei aktuellen Google-Aktivitäten im Bereich Sozialer Netzwerke. Zudem missbillige Facebook Googles Versuche, für eigene Dienste auf Daten des Online-Netzwerks zuzugreifen, zitierte Lyons den Facebook-Sprecher im Online-Dienst «The Daily Beast».
Ich möchte mich mit diesem Post nicht auf die Seite Google´s stellen, aber wenn ich schon versuche ein anderes Unternehmen schlecht zu präsentieren, sollte ich davor zumindest vor der eigenen Türe kehren, besonders wenn man die Kampagne so versucht aufzuziehen wie Facebook – aber lest selbst!
Hier findet ihr den ganzen Artikel auf Heise Online:
Heise Online – Facebook führte PR-Kampagne gegen Google
Viel Spaß beim Lesen
sg
Tschisma

